Wernstedt: Studentisches Wohnen mit sozialem Hochschulpakt fördern

 

Wohnraum für Studierende wird immer teurer. Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt deutlichen Handlungsbedarf. In Hochschulstädten sind die Preise pro Quadratmeter rasant gestiegen. Teilweise erhöhte sich die Miete seit 2010 um über 50 Prozent. Die Verfügbarkeit von bezahlbarem Wohnraum wird für Studierende zur neuen sozialen Frage. Die hannoversche SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Thela Wernstedt begrüßt deshalb die Unterstützung der SPD-Bundestagsfraktion für die Forderung eines sozialen Hochschulpakts zur Förderung des studentischen Wohnens.

„Die vorgelegte Studie unterstreicht erneut die Dringlichkeit eines sozialen Hochschulpakts. Es kann nicht sein, dass junge Menschen von einem Studium abgehalten werden, weil sie sich eine Wohnung an ihrem gewünschten Studienort nicht mehr leisten können. Deshalb ist es erfreulich, dass die SPD-Bundestagsfraktion soziale Dimensionen des Studiums in die gemeinsamen Anstrengungen von Bund und Ländern bei der Hochschulfinanzierung integrieren will. Mit dem neugefassten Artikel 91b des Grundgesetzes hat der Bund die Chance, sich auch in diesem Bereich zu engagieren.

Bund und Länder konnten bereits erste Weichen stellen. Beispielsweise ist hier das Programm Vario-Wohnungen des Bundesministeriums für Umwelt und Bau zu nennen, das Wohnraum für Studierende mit flexibler Nutzung schafft. Mit dem sozialen Hochschulpakt will die SPD-Bundestagsfraktion jetzt noch einen Schritt weiter gehen, indem der Neubau von Wohnheimen für Studierende gezielt gefördert werden soll Damit werden nicht nur soziale Hürden bei der Aufnahme eines Studiums abgebaut, sondern außerdem auch noch ein Beitrag zur Entspannung des Wohnungsmarkts in den Hochschulstädten geleistet.“