Ein Apfel jeden Tag: Zahlreiche Schulen aus dem Landtagswahlkreis 26 (Hannover-Linden) erhalten nach den Ferien kostenlos Obst und Gemüse - Dr. Thela Wernstedt freut sich über hohe Beteiligung am Schulobstprogramm des Landes Niedersachsen

 

Für die Schülerinnen und Schüler von 8 Schulen im Landtagswahlkreis 26 (Hannover-Linden) beginnt der Unterricht nach den Sommerferien mit frischem Obst: „Eine ausgewogene und gesundheitsfördernde Ernährung ist für Schulkinder von hoher Bedeutung. Eine Extraportion Obst und Gemüse gehören unbedingt dazu“, erklärt dazu die SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Thela Wernstedt aus Hannover. Deshalb hat das Land Niedersachsen das Schulobstprogramm eingeführt.

Die Rot-Grüne Landesregierung hatte 2013 beschlossen, dass auch Niedersachsen erstmals am EU-Schulobst- und Gemüseprogramm teilnimmt und dafür insgesamt fast 4 Millionen Euro, davon 1 Million Euro Landesmittel bereitgestellt. „Fast 700 Schulen aus dem ganzen Land haben sich beworben und machen mit. Aus dem Landtagswahlkreis 26 sind die Grundschulen Fichteschule (Hainholz), Am Stöckener Bach (Stöcken), Fuhsestraße (Leinhausen), Marienwerder, Wendlandstraße (Herrenhausen), Egestorffschule (Linden), Albert-Schweitzer-Schule (Limmer) und Ahlem dabei“, freut sich die SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Thela Wernstedt über die große Beteiligung.

Die Kosten für das Schulobstprogramm übernehmen Land und EU. Die finanziellen Mittel hat die Rot-Grüne Regierungskoalition im Landtag bereitgestellt.

Teilnehmen am EU-Schulobstprogramm können Grundschulen von der 1. bis zur 4. Klasse und Förderschulen von Klasse 1–6. Voraussetzung ist, dass das Obst und Gemüse kostenlos verteilt wird und es pädagogische Begleitmaßnahmen wie eine Koch-AG, einen Ernährungsführerschein oder einen Besuch beim Obst- oder Gemüsebauern gibt. Die Schulen haben sowohl die Möglichkeiten einen konventionellen oder einen ökologischen Lieferanten auszuwählen.

Dr. Thela Wernstedt: „Das Schulobstprogramm ist schon ein Erfolgsprojekt. Das Schulobstprogramm leistet nicht nur einen Beitrag zur Gesundheitsförderung, sondern kann und soll dazu beitragen, dass Kinder wieder regionale und saisonale Obst und Gemüsesorten kennenlernen und wissen, wie sie schmecken.“

Niedersachsen ist Obstbauland Nr. 1. „Da war es klar, dass wir neben sieben anderen Bundesländern auch endlich am aufgestockten EU-Schulobstprogramm teilnehmen. Wir setzen darauf, dass auch die niedersächsischen Obst- und Gemüsebauern diese Chance nutzen und gemeinsam mit den teilnehmenden Schulen für mehr heimisches Obst- und Gemüse in Niedersachsens Klassenzimmern sorgen“, sagt Dr. Thela Wernstedt.

Weitere Informationen gibt es auf www.schulobst.niedersachsen.de, hier werden in Kürze auch alle teilnehmenden Schulen veröffentlicht.