Dr. Thela Wernstedt: Hospiz- und Palliativversorgung wird verbessert

 

Jeder Mensch wünscht sich nach einem erfüllten Leben einen Tod in Würde.
Insbesondere von Patientinnen und Patienten mit schweren, unheilbar verlaufenden Krankheiten wird dieser Wunsch geäußert.
Wie Dr. Thela Wernstedt jetzt von der gesundheitspolitischen Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Hilde Mattheis und der Berichterstatterin aus dem Fachausschuss Helga Kühn-Mengel erfuhr, enthält der jetzt in das parlamentarische Verfahren eingebrachte Gesetzentwurf erhebliche Verbesserungen für die Hospiz- und Palliativversorgung und Beratung für Patientinnen und Patienten.

In dem Gesetzentwurf zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung werden zentrale Maßnahmen verankert, die im Sinne der Patientinnen und Patienten die pflegerische und medizinische Versorgung verbessern. Hospize werden finanziell stärker unterstützt. Sie erhalten in Zukunft 95 Prozent der Kosten, durch die Krankenkassen refinanziert. Ambulant tätige Palliativmedizinerinnen und -mediziner werden besser honoriert. In Pflegeeinrichtungen wird sichergestellt, dass die Bewohnerinnen und Bewohner auf Wunsch ein auf sie individuell zugeschnittenes Angebot für ihre letzte Lebensphase bekommen. Zudem erhalten Versicherte einen Rechtsanspruch darauf, von der Krankenkasse umfassend zum Thema der Palliativ- und Hospizversorgung beraten zu werden.

Mit den Maßnahmen werden viele zentrale Forderungen umgesetzt, die Ärztinnen und Ärzte und in der Pflege Tätige seit langem anmahnen. 

Sterbebegleitung, Pflege und ärztliche Versorgung werden besser miteinander verknüpft. Zudem erhalten Schwerstkranke Menschen und deren Angehörige eine verbesserte Beratung. Niemand soll in den letzten Tagen seines Lebens leiden müssen.